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Salutogenese, Resilienz

Warum bleiben manche Menschen gesund? Warum überwinden manche Menschen auch schwerste Belastungen?

Salutogenese

„Das Konzept der Salutogenese (salus = Unversehrtheit; genese = Entstehung) geht auf Aron Antonovsky zurück. Er fragt nicht nach den Ursachen von Erkrankungen (Warum werden Menschen krank?), sondern nach den Gründen, warum Menschen gesund bleiben oder es wieder werden. Damit löst er sich vom klassischen medizinischen Verständnis, dass pathogenetisch geprägt ist und nach der Entstehung und den Bedingungen von Krankheit fragt.“

„„Kohärenzgefühl“ (sense of coherence): Das ist die Fähigkeit eines Menschen, die Welt als zusammenhängend und sinnvoll zu erleben und vorhandene Ressourcen so zu nutzen, dass sie zu seiner Gesundheit und zu seinem Wohlgefühl beitragen.“ Auf der Seite der Malteser. Gefunden am 04.08.09

Der SOC-Fragebogen

Von der Seite dr-heucke-linz.de. Man kann den Fragebogen zur Lebensorientierung einsenden und sich auswerten lassen.

Validierung des SOC-Fragebogens

Astrid Meckel-Haupt untersuchte den Fragebogen 2001 und kam zu dem Ergebnis, dass er statistisch gesehen nur einen allgemeinen Gesundheitsfaktor enthält. Die Arbeit bietet auch Vergleichswerte. Stand: 13.05.11

Warum bleiben die meisten Menschen gesund?

Eine Präsentation von David Vyssoki zum Thema. Verschiedene Gesichtspunkte, auch der anatomische und physiologische von Stress, werden behandelt. Prägnant heraus gearbeitete Thesen und Definitionen. Manchmal werden Abkürzungen erst später erklärt, nicht abschrecken lassen! Gefunden am 04.08.09

Das Kohärenzgefühl

„Das Kohärenzgefühl ist eine globale Orientierung, die ausdrückt, in welchem Ausmaß man ein durchdringendes, andauerndes und dennoch dynamisches Gefühl des Vertrauens hat, dass
1. die Stimuli, die sich im Verlauf des Lebens aus der Inneren und äußeren Umgebung erge- ben, strukturiert, vorhersehbar und erklärbar sind;

2. einem die Ressourcen zur Verfügung stehen, um den Anforderungen, die diese Stimuli stel-len, zu begegnen;

3. diese Anforderungen Herausforderungen sind, die Anstrengung und Engagement lohnen. (Antonovsky 1997, 36) “.

Andrea Grabert auf der Seite soziale-arbeit-forscht.de/ Stand: 13.05.11