Basiskompetenzen |
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Bildungschancen |
Was heißt hier erblich?„Die absolute Intelligenz eines Menschen lässt sich aber gar nicht messen. Für eine seriöse Erblichkeitsschätzung kann man nur die relativen Unterschiede innerhalb einer Gruppe vergleichen. Der statistische Fachausdruck hierfür ist »Varianz«, und in diese Größe geht – vereinfacht gesprochen – die Abweichung jeder einzelnen Person vom Durchschnittswert ein. Nichts anderes gibt der Intelligenzquotient (IQ) an.“ „Eine
sehr hohe Intelligenz ist das Ergebnis glücklicher Zufälle bei
der Bildung von Eizellen und Spermien sowie der Befruchtung.
Deshalb ist das Kind hochintelligenter Eltern mit hoher
Wahrscheinlichkeit weniger intelligent als diese. Diese »Tendenz
zur Mitte« findet sich aber auch auf der anderen Seite der
Intelligenzskala.“ Elisabeth
Stern in ZEIT online. Stand: Soziale Auslese und Bildungsreform„In einer Hinsicht nämlich ist das wegen schlechter Lernergebnisse kritisierte deutsche Schulwesen ziemlich "erfolgreich": Es gelingt ihm nahezu perfekt, gesellschaftliche Ungleichheit in Bildungsungleichheit zu übersetzen und die Vererbung sozialer Privilegien zu legitimieren, indem Schulerfolg als Resultat individueller Leistung und Begabung erscheint.“ „Also fragen wir uns, Politiker und Wissenschaftler: Wer will eigentlich mehr Chancengleichheit im Bildungswesen? Von seinem aktuellen Zustand profitiert schließlich unsere soziale Klasse. Wollen wir unseren Kindern und Enkelkindern tatsächlich die vermehrte Konkurrenz von "denen da unten" zumuten?“ Wolfgang
Böttcher, bpb. Stand Die Jungenfalle„Männliche Jugendliche werden in der Schule abgehängt, heißt es. Forscher warnen vor falschen Schlüssen.“ Nicht die
Jungen sind benachteiligt, sondern die Kinder und Jugendlichen
mit Migrationshintergrund. mal wieder gilt: man muss das Ganze
differenzierter sehen. Was hilft den Jungen?Die
Bildungsexperten Hannelore Faulstich-Wieland und Klaus Hurrelmann
streiten über die richtigen Förderkonzepte. Gutachten zur sonderpädagogischen Förderung in Bremen„Nichtbehinderte Schüler/innen werden im GU (gemeinsamen Unterricht) ihren Leistungen nicht beeinträchtigt . Sie haben sogar ein positiveres Leistungsselbstkonzept und ein höheres SelbstwertHerkunftgefühl als die Schüler/innen in den Parallelklassen, und sie dürften erhebliche soziale Kompetenzen im alltäglichen Umgang erwerben. Erklärt wird dies mit binnendifferenzierenden individualisierendem und sozial integrativem Unterricht und Schulleben.“ Klaus Klemm, Ulf Preuss-Lausitz im Auftrage der Senatorin für Bildung und Wissenschaft. |
Intelligenz:
Erblichkeit und Umweltbedingtheit —
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