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Basiskompetenzen: das sind die grundlegenden Kenntnisse im Lesen, Schreiben und Rechnen. Immer wieder wird angemahnt, dass Jugendliche und junge Erwachsene diese Fertigkeiten zu wenig beherrschen. Der Unterricht ist heute intellektuell anspruchsvoller, im Vergleich etwa zu den fünfziger Jahren. Es gab dann in den Siebzigern eine Zeit, in der es fast verpönt schien, regelgerechtes Schreiben gründlich zu üben, das Kleine Einmaleins oder Kopfrechnen überhaupt. Schon gar nicht in den höheren Klassen. Nach den Ergebnissen in den internationalen Vergleichsuntersuchungen hat da ein Sinneswandel eingesetzt. Wer nicht flüssig liest und die Grundrechenarten mündlich und schriftlich nicht ordentlich beherrscht, dem hängen diese Mängel die ganze übrige Schulzeit und auch später in der Ausbildung und im Berufsleben wie ein Klotz am Bein. Wer nicht weitgehend fehlerfrei schreibt, macht schon mal einen schlechten Eindruck, auch wenn die sprachliche Leistung sonst stimmt. Gern hacken Firmenchefs auf den Schreibfehlern in Bewerbungs-Unterlagen herum. Hinzu kommt die Unlust an der Mathematik, weil Brüche und Gleichungen durch fehlerhaftes und zu langsames Rechnen zur Qual werden. Es liegt oft nicht am Denkvermögen, sondern am Mangel bei der Automatisierung beim Umgang mit Zahlen. Vor allem, wenn das Einmaleins nicht sitzt! Auf der Seite „Basiskompetenzen“ wird dargestellt, wie gelernt wird, wie man den Lernerfolg testen kann und vor allem wie man, in jedem Alter, trainieren kann. Direkt online oder mit Hilfe von Arbeitsbögen zum Ausdrucken. Die sorgfältige Diagnostik von Basiskompetenzen ist auch deswegen wichtig, damit Kinder nicht zu lese-, schreib- oder rechenschwachen Schülern werden. Manche Schülerinnen und Schüler verstehen es recht gut, solche Schwächen zu überspielen, was natürlich vor allem in höheren Schul-Jahrgängen seine Grenzen hat. Hinzu kommt, dass Jugendliche sich wegen solcher Schwächen schämen und keine Lust haben, mit „Baby-Aufgaben“ grundlegende Schwächen aufzuarbeiten. Da wird dann mit Nachhilfestunden laboriert, in denen der gegenwärtige Lernstoff wiederholt wird, ohne die grundlegenden Fertigkeitsmängel anzugehen. Das bringt dann natürlich nichts außer einer Kränkung des intellektuellen Selbstwertgefühls. Lässt sich eine Schwäche nicht vollkommen beheben, gibt es in allen Bundesländern entsprechende Bestimmungen, die eine Schonung bei der Zensurengebung ermöglichen, damit die Schullaufbahn keinen Schaden erleidet. Die entsprechenden Quellen sind ebenfalls auf dieser Seite angegeben.
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