
| 24. August 2026 Am Sonnabend waren meine Frau und ich mit dem Delmenhorster Heimatverein in Münster. Immer wieder frage ich mich, ob der Erfolg des Christentums dadurch zu erklären ist, dass der Gottessohn seine Ankündigung, "bald" wieder zu kommen, nicht eingelöst hat, und die Christen sich stattdessen mit der politischen und wirtschaftlichen Obrigkeit zusammengetan haben, also das Gegenteil dessen, was Jesus von Nazareth gelehrt hat: er sei Verbündeter der Geringsten und ein Gegner des Pharisäertums und des Reichtums. Überall hängt der Gekreuzigte, aber die Christen, das Abendland, ja die waren im Foltern, Morden und über die normalen Menschen Herfallen, genauso schlimm oder schlimmer als die sogenannten Heiden. In jedem Fall ist das Christentum die eine große paradoxe Verschreibung schlechthin. Münster ist eine schöne Stadt! |